Opuwo / Epupa / Khowarib-Schlucht
Unglaublich aber wahr, das „Schwarze Afrika“ lernten wir erst am 26. August kennen. 50% der Bevölkerung Namibias lebt oberhalb des Etosha NP. Wir fuhren nach dem Etosha über den Norden durch diverse kleinere Ortschaften - ohne eine weisse Person zu sehen - nach Opuwo. Dieses 4‘000 Seelenstädtchen war... überraschend. Das ganze Leben spielt sich hier entlang der Strasse ab. Es gibt Himbas, Damaras, westlich gekleidete Afrikaner, es wirkt chaotisch und schmutzig. Ganz im Gegensatz zum Campingplatz, auf dem wir die Nacht verbrachten. Irgendwie haben wir etwas Mühe damit. Hier wäre es als Backpacker definitiv spannender gewesen. Aber man kann halt nicht alles haben.
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| Opuwo Country Lodge |
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| Opuwo Country Lodge |
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| Opuwo Country Lodge |
Am nächsten Morgen machten wir eine Tour in ein Himba-Dorf. Leider erwischten wir den schlechtesten Guide ever, dafür hatten wir sonst Glück. Im Dorf herrschte Feststimmung, eine Frau hatte gesunde Zwillinge zur Welt gebracht.
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| Himba-Dorf |
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| Zur Feier des Tages gibt es ein richtiges Festessen. |
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| Die erste Frau des Häuptlings zeigt uns in ihrem Haus, wie das Parfüm für Körper und Kleider hergestellt wird. |
Noch am gleichen Tag fuhren wir weiter zu den Epupa Falls. In der sonst so kargen Wüstenlandschaft taucht plötzlich eine Oase mit Palmen auf! Wir übernachteten auf einem wunderschönen Campingplatz, genossen ein feines Abendessen auf der Terrasse am Kuene Fluss und natürlich die Wasserfälle. Hier lernten wir auch Tauno kennen, den wir später in Windhoek wieder treffen werden.
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| Unterwegs Richtung Epupa Falls |
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| Epupa Camp |
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| Epupa Camp |
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| Epupa Falls |
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| Epupa Falls |
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| Nachthimmel Epupa Falls |
Am 28. August stand eine lange Autofahrt bis zur Khowarib-Schlucht auf dem Programm.
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| was da wohl auf uns zukommt? |
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| Khowarib-Schlucht |
Twyfelfontaine / Vingerklip
Am Donnerstag mussten wir „nur“ 205 km bis Twyfelfontaine fahren.
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| Verkaufsstand neben der Strasse |
Wir besuchten das Damara-Living-Village in dem uns das Leben der Damara näher gebraucht wurde.
Anschliessend fuhren wir zur Twyfelfontaine und liessen uns von einem Guide zu den Felsgravuren führen, ein UNESCO-Weltkulturerbe.
Zum Abschluss zeigte uns die vermutlich etwas müde Bernadette die eindrücklichen Organ Pipes und wir fotografierten den "Verbrannten Berg".
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| Organ Pipes |
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| Verbrannter Berg |
Wir glaubten es kaum, am Freitag waren dicke Wolken am Himmel und es nieselte sogar! Trotzdem führte uns bereits um 8 Uhr in der Früh die gut gelaunte Beverley durch den versteinerten Wald.
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| Eine Welwitschia kann angeblich bis zu 2'000 Jahre alt werden. |
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| Die versteinerten Bäume wurden vor 240 bis 300 Millionen Jahren mit einer Flut von Angola hierher geschwemmt. |
Der Weg führte weiter durch das sympathische Städtchen Khorixas zur Vingerklip Lodge. Als erstes stiegen wir für ein Fotoshooting zur Eindrücklichen Vingerklip hoch, bevor wir unser wunderschönes Zimmer für die nächste Nacht bezogen.
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| Vingerklip |
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| Vingerklip Lodge und Eagles Nest |
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| Umgebung der Lodge |
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| unser Balkon |
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| unser Zimmer |
Wir gingen auf Erkundungstour durch die verwinkelte Anlage und stiegen später zum Eagles Nest hoch (das Restaurant war für den Abend leider bereits ausgebucht), genossen die Ruhe, die Sonne und die grandiose Aussicht bis und mit Sonnenuntergang. Uns gefiel es wahnsinnig gut hier, die Landschaft ist dem Monument Valley sehr ähnlich.
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| Aussicht vom Eagles Nest |
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| Steppenpaviane |
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| Vingerklip |
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| Aufstieg zum Eagles Nest bei Nacht |
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| Sonnenaufgang einmal anders |
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